Rückblick: LaborX für Entrepreneurship Hamburg 2016 – die Veranstaltung, auf der aus einer Idee ein Geschäftsmodell wird

Mit großer Freude und ein wenig stolz blicken wir auf die Entwicklung des LaborX für Entrepreneurship Hamburg („LaborX HH“)  2016 zurück. Wir haben dieses innovative Veranstaltungsformat nach dem Vorbild der Stiftung Entrepreneurship von Professor Günter Faltin (Berlin) vor einem Jahr nach Hamburg geholt. Mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg (BWVI) führen wir es seitdem etwa vierteljährlich durch. Viele weitere Partner unterstützen uns dabei.

Schon die Eckdaten 2016 können sich sehen lassen:

  • 5 Veranstaltungen haben wir realisiert.
  • 90 Teilnehmer kamen im Schnitt.
  • 15 Gründungsideen schafften es auf die Bühne.

„Wir haben das LaborX deutlich weiter entwickelt und unseren eigenen Stil gefunden“, stellt Mitinitiator Jan Evers fest. Er legt dabei den Finger in eine Wunde: „Als einzige in Hamburg betreiben wir systematische Ideenarbeit mit der Crowd.“  Geschäftsmodellentwicklung bzw. die Arbeit am Geschäftsmodell ist in der Tat eine Lücke im Förderspektrum, obwohl zwei Dinge unzweifelhaft feststehen: Eine gute Idee in einem noch besseren Geschäftsmodell ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gründung und es braucht viele Gründungsideen, wenn man mehr Gründungen im Land haben will. Entrepreneurial Design, Businessplan und moderne Finanzierungsformen: Erst zusammen wird ein Schuh daraus. Das LaborX für Entrereneruship Hamburg setzt hier an und hat sich in Rekordzeit eine kompetente Crowd aufgebaut, die Lust hat, an Geschäftsmodellen zu arbeiten und auch regelmäßig wiederkommt.

Bei jeder der Veranstaltungen im Forum Finkenau und im Mindspace Hamburg 2016 gab es einen Themenschwerpunkt: Lean Startup zum Beispiel, die Gründerperson, Social Entrepreneurship oder Crowdfunding – bis hin zur Frage, welche Chancen die Digitalisierung für die Musikbranche bedeutet. Interessante Speaker, u.a. Prof. Christoph Ihl, Prof. Stefanie Birkner, Viva con Agua und SofaConcerts, brachten neue Einblicke in diese Themen.

Die intensive Atmosphäre bei allen Veranstaltungen (siehe Fotostrecke) kam aber vor allem auch durch das starke Feedback des Publikums zu den Ideen und Geschäftsmodellen der Gründer/innen zustande. Die Weiterentwicklungen beim Veranstaltungsformat, die wir im Jahresverlauf umsetzen konnten, trugen viel dazu bei: Die große Live-Canvas auf der Bühne hilft dem Publikum, sich schnell in die präsentierte Unternehmung hineinzudenken – genau wie die Kurzfilme, mit denen sich die Gründer/innen nun vorstellen. Sehr gut angenommen wurde auch der Marktplatz: 10 Unternehmen nutzten 2016 die Möglichkeit und nahmen mit einem Informationsstand am LaborX HH teil.

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LaborXHH#4: Lean Startup

LaborX Hamburg November 2015 Aufmerksamkeitsmarketing_4

 

 

 

 

Positives Feedback vom Publikum

LaborX Hamburg November 2015 Aufmerksamkeitsmarketing_1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spannend – und auch bezeichnend für die Attraktivität des LaborX HH – ist, wie facettenreich die Gründungen waren, die sich präsentierten: Das Spektrum reichte von digitalen Geschätsmodellen (soziago), über Food-Startups (gleem) hin zu Kindergartenkinderbetreuung auf dem Land (Raus, komm mit Mensch). Darunter auch Trauerbox (Produkt, um den Verlust eines nahestehenden Menschen besser verarbeiten zu können und Vilisto (selbstlernendes Heizthermostat).

Einige Gründer/Ideen sind nach dem LaborX-Auftritt sogar medial bekannt geworden. Enstprechend gespannt haben wir z.B. die Auftritte von Towell (September 2016) und Gesund&Mutter (November 2016) bei der Höhle der Löwen verfolgt.

Einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen gibt es HIER oder HIER. Mehr zum LaborX HH auch auf der LaborXHH-Website oder auf https://www.facebook.com/laborxHH

Für das kommende Jahr sind wir sehr optimistisch. Das LaborX HH hat sich etabliert und wir haben noch viele Ideen, wie wir das Format weiter entwickeln und ausbauen können. 2017 kann kommen!

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