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Der Themen-Blog von evers & jung

Das Wort „Gründungsförderung“ bekommt aktuell einen Beigeschmack von „Förderschule“. Passend dazu wird das Thema Businessplan zunehmend in die “Igitt”-Ecke gestellt. Keine 20 Jahre nachdem der Businessplan aus den USA kommend bei deutschen Banken Standard wurde, ist er also igitt. Stattdessen reden die modernen Gründungsförderer – seien es Enterpreneurship-Professoren, Accelerators oder Business Angels – verstärkt über das Business Modeling: Darunter versteht man Methoden und Instrumente, mit denen man an Geschäftsidee und dem dazu passenden Geschäftsmodell (Business Model) arbeiten kann.

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Aktuell haben wir bei evers & jung mit dem ein oder anderen Spin-off zu tun – und so auch mit den Schwierigkeiten, aus Wissenschaftlern Unternehmer zu machen. Daher habe ich für mich erneut die von Michael E. Gerber eingeführte Typen-Terminologie „technician, manager and enterpreneur“ und das Unternehmerdreieck überdacht. Sein im Deutschen in schlechter Qualität verlegtes und ausverkauftes Buch „Wie Sie ein erfolgreiches Kleinunternehmen aufbauen“ ist einer meiner ewigen Favoriten. Gerbers wichtigste Erkenntnis: Gründer müssen alle drei Typen in sich vereinen, die meisten Gründungen werden aber von Fachleuten gestartet, die zumindest die Managerqualität vermissen lassen. Genau das zeigt sich auch jetzt wieder bei unseren Wissenschaftlern.

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Kürzlich fragte mich jemand, ob evers & jung sich auch mit kollaborativem Filtern befasst:

“Amazon hat vor vielen Jahren schon damit angefangen, nach dem Motto: “Kunden, die dies gekauft haben, haben auch das gekauft.” Später kamen auch Musikdienste wie Spotify dazu, um passenden Musikvorschläge zu machen. Es werden Profile von Menschen gebildet und miteinander verglichen. Wenn zwei Profile sich sehr ähnlich sind, geht man davon aus, dass das, was der eine hat, auch für den anderen interessant ist. Kann man das nicht auch auf Finanzprodukte anwenden? Wenn ich z.B. mein Profil in ein System eingebe, in dem schon viele andere Profile sind, kann das System mir sagen, was andere Menschen in meiner Situation machen, wie viel sie verdienen, sparen, für Altersvorsorge ausgeben, welche Versicherungen sie haben, usw. Dann macht mir nicht ein Berater Vorschläge, sondern ein Kollektiv. Das wäre Social Banking at it’s best ;-)”

Im Prinzip ist die Idee richtig und kann auch bei Finanzdienstleistungen ihren Platz finden. Leider gibt es zwei Probleme:

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Produktampeln, also Rot-Gelb-Grün-Kennzeichnungen für Finanzprodukte, sind umstritten. Die Einen loben die Reduktion von Komplexität, die sie unzweifelhaft bringen. Die Anderen halten diese holzschnittartige Betrachtung für grob irreführend. Wie so oft haben natürlich beide Seiten recht – und dennoch gleicht die Diskussion hierzu einer Gespensterdebatte.Ein aktuelles Beispiel kommt von der Technischen Universität München (TUM) und dem Institut national de la recherche agronomique (INRA). In einer empirischen Studie (zweimal 250 deutsche Teilnehmer, die sich zwischen zwei Geldanlagen beziehungsweise zwei Tiefkühlpizzen mit unterschiedlichen Merkmalen entscheiden mussten) belegen die Forscher beispielsweise, dass Ampel-Bewertungen die Aufmerksamkeit der Anleger verschieben:

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Mehr als jeder vierte Bundesbürger hat kein Vermögen oder sogar Schulden. Drei Viertel sehen sich nicht in der Lage, sich um Ihr Alter finanziell zu kümmern. Das belegten kürzlich zwei  Studien (Hans-Böckler-Stiftung und Sparda Hamburg/Steinbeis). Für das Thema „Altersvorsorge in Deutschland“ ist das natürlich problematisch.

Den Böckler-Berechnungen zufolge besaßen die privaten Haushalte 2012 brutto rund 7,4 Billionen Euro. Das bedeutet netto pro Erwachsenen in Deutschland durchschnittlich 83.000 Euro. Die reichsten 10% besaßen allerdings im Durchschnitt 217.000 Euro, das reichste 1% sogar 800.000 Euro. 28% der deutschen Erwachsenen hat hingegen kein Vermögen, 7% hatten mehr Schulden als Vermögen.

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Beim Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) steht kostenlos eine dritte Entscheidungshilfe aus dem Hause evers & jung zur Verfügung: Der DIA-Terrassomat.

Auf vier Stufen visualisiert er das Denken und Planen in Fristigkeiten, wie es für den systematischen Vermögensaufbau unverzichtbar ist. Der Nutzer gibt Plan- und Ist-Werte ein und erhält unmittelbar eine Grobdarstellung seiner Vermögensstruktur samt Handlungshinweisen. Dieses „Terrassenmodell“ hat evers & jung bereits für viele Auftraggeber umgesetzt – nun gibt es erstmals eine digitale Variante.

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SmartBusinessPlan für Anwälte: Rechtsfragen beantworten, Mandanten beraten und vor Gericht vertreten – all das lernt man im Jurastudium. Doch vor der Frage, wie man die eigene Kanzlei gründet, stehen Rechtsanwält/innen in der Regel allein. Um Juristen beim Schritt in die Selbständigkeit zu unterstützen, haben das Bucerius Center on the Legal Profession (CLP) und evers & jung gemeinsam eine spezielle Software zur Erstellung von Businessplänen für Anwaltskanzleien entwickelt.

„Rechtsanwälte machen die gleichen Fehler wie andere Gründer“ berichtet Dr. Jan Evers, Geschäftsführer von evers & jung. „Sie vergessen Kostenpositionen, verwechseln Rentabilität und Liquidität oder kalkulieren das Arbeitnehmerbrutto falsch.“ Vor allem die Marktanalyse, der zu kalkulierende Stundensatz und die „billable hours“ fallen Juristen ohne BWL-Hintergrund oft schwer.

SmartBusinessPlan für Anwälte nimmt sich dieser Themen an und führt mit intelligenten Leitfragen und Assistentenfunktionen durch alle wichtigen Aspekte des Businessplans. Eine Wissensdatenbank hilft bei kaufmännischen Fragen; Musterfälle und Beispielpläne anderer Anwaltskanzleien inspirieren beim Schreiben. Am Ende wird der komplette Businessplan  druckfertig als PDF ausgegeben.

Das Bucerius Center of the Legal Profession (CLP) hat die Entwicklung eines speziellen Businessplaners für Anwälte  mit seinem Know-how aus dem Rechtsmarkt und den  Management- und Führungsstrategien von Kanzleien unterstützt. „Wir haben gesehen, dass die Gründungswelle unter unseren Alumni wächst. Da bietet eine auf den Business Case einer Kanzlei zugeschnittene Lösung eine unschätzbare Hilfe und Sicherheit“, so Birte Gall, Geschäftsführerin des CLP.

Die praxisnahe Software passt zum Weiterbildungsangebot des CLP, bei dem Juristen in Kanzleien und Rechtsabteilungen auf ihrem Weg vom Anwalt zum Berater und Unternehmer begleitet werden. Jura, wirtschaftliche Sachkenntnis, berufsbezogene Kompetenzen sowie Management- und Führungskompetenz bilden das Angebotsspektrum des CLP.

Mit SmartBusinessPlan für Anwälte hat die Beratungsgesellschaft evers & jung eines ihrer großen Entwicklungsziele erreicht. Sie nennt es „Individuelle Standardisierung“: Auf Basis  einer modernen Software-Plattform, die mit Banken, Wirtschaftsförderern und Gründungsverbänden inhaltlich abgestimmt ist, werden Spezialanwendungen „customized“.  Neben Anwälten wird es bald auch für Zielgruppen wie Kreative, Online-Startups und Wachstumsunternehmen spezielle SmartBusinessPlan-Versionen geben.

SmartBusinessPlan für Anwälte ist ab 29 €/Monat nutzbar unter https://smartbusinessplan.de/branchen/rechtsanwalt/. Ähnlich wie bei einem Cloud-basierten Speicherplatz kann der Nutzer in dieser Zeit von überall auf seinen Businessplan zugreifen. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und in einer geschützten Serverumgebung sicher gespeichert. Der Datenschutz ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.


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