Mit einem neuen Branchenschwerpunkt und einem neuen Gastgeber startete das LaborX in das Jahr 2019: Es ging diesmal um Logistik und da waren die Räumlichkeiten der Kühne Logistics University (KLU) in der Hafen-City ein idealer Ort. Eine Woche später gab es dann wieder ein „normales“ LaborX – mit voller Themenbreite und einem bekannten Gastgeber: Zum zweiten Mal fand die Veranstaltung beim Company Builder Hanse Ventures statt.

Den Auftakt des ersten LaborX-Abends, an dem es wie immer um die gemeinsame Weiterentwicklung von Geschäftsideen mit dem Publikum ging, machte Sandro Rabbiosi, Mitgründer des Hamburger Elektromobilitäts-Anbieters nüwiel: Er erzählte anschaulich, wie es zu dem elektrisch angetriebenen Fahrradanhänger kam, der nach dreijähriger Entwicklung demnächst in die Serienproduktion geht.

„Trau dich, dein hässliches Entlein der Welt zu zeigen!“, war der eindringliche Appell des Maschinenbauers an das Publikum. „Du bekommst wertvolles Feedback und Aufmerksamkeit.“ 500 Anhänger will das 8-köpfige Team in diesem Jahr produzieren. Entscheidende Features bei nüwiel: Die Anhänger vertragen bis zu 200 kg, lassen sich mit einem Knopf bedienen und passen an jedes Rad.

Die beiden Haupt-Akteure des Abends kamen danach auf die Bühne – zunächst Moritz Dassing von conlog. Er und sein Team begannen vor acht Monaten, eine Plattform zu entwickeln, die im Hamburger Hafen die Standzeiten von Containern verringern soll. Bis zu 8 Tagen stehen die Waren nämlich nach der Entladung vom Schiff im Hafen, bevor sie von Spediteuren weiterverteilt werden.

Das liegt an völlig veralteten und teilweise händischen Prozessen, denen der große Digitalisierungsschub noch bevorsteht.

Ähnlich disruptiv unterwegs ist die Gründung forward, für die Philip John Mordecai auf die Laborx-Bühne ging. Forward ist eine digitale Spedition für regionale Transporte in Ballungsgebieten wie Hamburg. Sie nimmt zentral die Kundenaufträge entgegen und verteilt sie dann an die angeschlossenen lokalen Spediteure. Letztere können ihre Effizienz steigern und nutzen eine leistungsstarke Technologie.

Das Publikum half wie immer rege mit, die Arbeitsfragen der beiden Unternehmer zu diskutieren und Anregungen zu liefern. Am Ende waren alle Beteiligten wieder ein wenig schlauer und hatten noch einen inspirierenden Abend in einer Location mit toller Atmosphäre und aufregendem Ausblick erlebt. Einen Eindruck bekommt ihr im folgenden Video:

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https://www.youtube.com/watch?v=E9tvqbhTECw
LaborX mit Schwerpunkt Logistik bei der Kühne Logistics University, Februar 2019

Genau so soll es sein beim LaborX. Wer die Veranstaltung verpasst hatte, bekam direkt eine weitere Gelegenheit: Am 14. Februar war LaborX zu Gast bei HanseVentures. Näheres in Kürze, aber hier schon mal ein Video:

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https://youtu.be/_k5tRxk8nDw
LaborX Hamburg bei Hanse Ventures am 14. Februar 2019

Die Gründerplattform erfreut sich sechs Monate nach Start zunehmender Beliebtheit bei Partnern und Anwendern. Über 12.000 Nutzerinnen und Nutzer haben sich bereits registriert und holen sich Hilfe rund um ihr Gründungsvorhaben – von der Ideenfindung über die Geschäftsmodell- und Businessplanentwicklung bis zur Finanzierungsanfrage und Umsetzung. Großen Anklang findet die Plattform auch bei den deutschen Gründungsförderern Über 380 sind bereits mit Angeboten an Bord.

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Über 120 Menschen kamen Ende Oktober auf dem Mediencampus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg zur Prototypenparty  zusammen. Dort hieß es dann: spannende Prototypen testen, Wissen teilen, sich vernetzen.

https://eversjung.de

Was zuvor geschah: Wir von evers & jung hatten uns seit Anfang 2016 in mehreren regionalen Workshops mit Wirtschaftsförderern ausgetauscht, wie zeitgemäße Gründungsförderung aussehen kann, die Spaß macht und Menschen zusammenbringt. In der Recherche stießen wir auf das Format der Prototypenparty und wir waren uns mit der Hamburger Wirtschaftsbehörde sofort einig: Das müssen wir unbedingt ausprobieren!

 

 

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Zum Anlass des 15jährigen Bestehens des Hamburger Kleinstkreditprogramms wurde evers & jung angefragt, für die Festschrift einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Mikrokreditvergabe in Europa zu wagen.

Die größten Veränderungen auf der Angebotsseite für externe Finanzierungen von Gründungen und Kleinunternehmen sind gegenwärtig mit technischen Entwicklungen verbunden. Diese verändern das Verhältnis von Privatpersonen und Kleinstunternehmen zu Finanzinstitutionen grundlegend. Das eindrücklichste Beispiel hierfür sind digitale Plattformen für Finanzierungsvermittlung, die unter dem Schlagwort Crowdfunding und peer2peer in den letzten Jahren weltweit viel Aufmerksamkeit erhalten.

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In der „Venice Declaration“ haben sich die Teilnehmer der 14. Jahreskonferenz des European Microfinance Network (EMN) geschlossen für mehr finanzielle Inklusion ausgesprochen. Mikrofinanzierung könne hierzu beitragen, wenn sie eine verbesserte Finanzbildung ihrer Kunden anstrebt, zur Realwirtschaft beiträgt und ihre soziale Verantwortung wahrnimmt, heißt es in dem Dokument.

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Von Daniel Schallmo

In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der britischer Ingenieur Isambard Brunel die Aufgabe, Zugstrecken der Great Western Railway zu planen und umzusetzen. Statt einfach nach der besten technischen oder günstigsten Lösung zu suchen, hatte er die Passagiere im Fokus.

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In seinem Fortbildungsangebot „Slam & Co“ diskutiert evers & jung regelmäßig mit Wirtschaftsförderern, welche Trend-Formate bei welchen Gründer-Zielgruppen und Rahmenbedingungen am besten funktionieren.

Gründermessen, Businessplanwettbewerbe und Beratersprechstunden wirken auf junge Universitätsgründer, Startup-Teams oder Kreative angestaubt, wenn sie attraktive Trend-Veranstaltungen privater Veranstalter gewöhnt sind. Gründungsförderer sind daher gefordert, neue Veranstaltungsformen aufzugreifen, um neue Zielgruppen zu erreichen. Doch was zeichnet sie aus, diese Slams, Prototypenparties, LaborX für Entrepreneurship, Barcamps, PechaKuchas und Startup Weekends? Sind traditionelle Formate damit out? Und warum sind neue Veranstaltungsformate eine Chance, um mit örtlichen Unternehmen zu kooperieren?

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Anfang Februar war es mal wieder so weit: Erstmals im neuen Jahr hatte das LaborX für Entrepreneurship Hamburg gerufen und einmal mehr waren viele gekommen – alte Gesichter ebenso wie neue. Fast 100 Teilnehmende saßen im Publikum im Forum Finkenau und arbeiteten gemeinsam am Entrepreneurial Design von Geschäftsideen.

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Mit großer Freude und ein wenig stolz blicken wir auf die Entwicklung des LaborX für Entrepreneurship Hamburg („LaborX HH“)  2016 zurück. Wir haben dieses innovative Veranstaltungsformat nach dem Vorbild der Stiftung Entrepreneurship von Professor Günter Faltin (Berlin) vor einem Jahr nach Hamburg geholt. Mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg (BWVI) führen wir es seitdem etwa vierteljährlich durch. Viele weitere Partner unterstützen uns dabei.

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Die Verbraucherorganisation Bund der Versicherten e.V. (BdV) nutzt für die Beratung seiner Mitglieder immer stärker auch digitale Kanäle und Instrumente. Mit dem BdV-BedarfsCheck ist er nun in den App-Stores von Apple und Google mit einem entsprechenden Angebot präsent.

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