In der „Venice Declaration“ haben sich die Teilnehmer der 14. Jahreskonferenz des European Microfinance Network (EMN) geschlossen für mehr finanzielle Inklusion ausgesprochen. Mikrofinanzierung könne hierzu beitragen, wenn sie eine verbesserte Finanzbildung ihrer Kunden anstrebt, zur Realwirtschaft beiträgt und ihre soziale Verantwortung wahrnimmt, heißt es in dem Dokument.

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Wissensgründer sind eine Zielgruppe der Wirtschaftsförderung, deren Bedeutung auch in Deutschland stetig zunimmt. Einerseits zahlenmäßig, wie der KfW-Gründungsmonitor für den Anteil von Hochschulabsolventen am Gründungsgeschehen belegt (siehe Grafik). Andererseits ganz grundsätzlich: In einer Wirtschaft, die auf Innovationen angewiesen ist, sind wissensbasierte Gründungen strategisch wertvoller als jede Gründung in den klassischen Sektoren. Kein Wunder also, dass diese Zielgruppe in der Gründungsförderung Konjunktur hat und das Thema Entrepreneurship an den Hochschulen in eine neue Phase geht.

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Neue Finanzierungsansätze (zusammengefasst unter dem Begriff „Alternative Finance“) mischen die etablierten Akteure und Strukturen der Finanzwirtschaft, also vor allem die Banken, derzeit gehörig auf.

Das Spektrum reicht von disruptiven FinTechs, über die schon fast etablierten Crowdfunding- und P2P-Plattformen bis zu weniger technologiegetriebenen Ansätzen wie Mikrofinanzanbietern oder genossenschaftlichen Modellen der Kollektivfinanzierung. Sie alle eint der Ansatz, die unbeweglichen Banken in bestimmten Finanzierungsbereichen überflüssig zu machen.

Der gemeinsame Gegner ist also deutlich. Aber stehen diese Ansätze auch untereinander in Konkurrenz? Und wie wirkt sich der zunehmende Einsatz digitaler Technologien auf die emanzipatorischen Ansprüche der alternativen Finanzierungsakteure aus? In UK beispielsweise beginnen erste Mikrofinanzierer, ihre Mittel über P2P-Plattformen zu vergeben – ist das Verrat an der sozialen Idee oder die Zukunft?

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Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Aufruhr bekannte Zahlen urplötzlich erzeugen können. Aktuell sind die deutschen Gründerzahlen wieder im Gespräch. Das Magazin Gründerszene griff kürzlich eine kleine Anfrage des Grünen-Fraktion im Bundestag auf zum Thema „aktuelle Existenzgründer-Krise“. Ist Deutschland wirklich ein „Entwicklungsland“ beim Thema Gründungen? Und das, obwohl das Bundeswirtschaftsministerium mit der Kampagne „Die Neue Gründerzeit“ gerade Aufbruchstimmung heraufbeschwören möchte?

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Social Entrepreneurship ist ein globales Phänomen. Die Gründung von Sozialunternehmen erlebt einen anhaltenden Boom in Entwicklungsländern, den anglo-sächsischen Ländern und zunehmend auch in Kontinentaleuropa. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei die Organisation Ashoka. 1980 in den USA gegründet, sucht und fördert Ashoka inzwischen in ca. 70 Ländern Sozialunternehmer. In Deutschland besteht das Ashoka-Netzwerk bereits aus 51 „Fellows“. Die vier neuesten Zugänge wurden kürzlich im Zuge einer Konferenz von Ashoka Deutschland vorgestellt.

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Nach einem Jahr des Übergangs steht Mikrofinanzierung sowohl auf EU-Ebene als auch in Deutschland vor einem ereignisreichen Jahr 2015. Grund hierfür ist vor allem die neue EU-Förderperiode, denn:

  • EU-Förderung hat immer noch eine große Bedeutung für den Sektor.
  • Empowerment durch Mikrofinanzierung ist auch in der neuen EU-Förderperiode eine wichtige Säule der Beschäftigungsstrategie der Europäischen Kommission.

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Die NRW.BANK hat ein alternatives Finanzierungsangebot für die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft aufgelegt (siehe Pressemeldung). Seit 1. Oktober 2014 können Kreativunternehmen mit dem neuen NRW.Kreativkredit (5 bis 25 TEUR) Aufträge und konkrete Projektideen vorfinanzieren.

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