Aufbruch: Deutschland erhält eine moderne Gründungsplattform

Im März ist der offizielle Startschuss für eine digitale Gründungsplattform gefallen: Gemeinsam mit dem BMWi und der KfW baut evers & jung mit dem Softwarepartner individee dieses bahnbrechende Projekt für die Gründungsförderung in Deutschland auf. Analog zu SmartBusinessPlan ist es cloudbasiert, bildet jedoch von der Ideenphase bis zur Finanzierungsanfrage den Gesamtprozess von Gründungen aller Art ab.

„Alle beteiligten Partner glauben daran, dass die Gründungsförderung durch konsistente digitale Ansätze in eine neue Ära eintreten kann“, erläutert Dr. Jan Evers das Projekt. „Gemeinsam haben wir daher die Gründungsplattform so konzipiert, dass sie Gründungswilligen erstmalig und in hoher fachlicher Qualität einen durchgängigen digitalen Prozess über die gesamte Gründung hinweg bietet.“

Eigens zur Umsetzung haben evers & jung und individee die BusinessPilot GmbH gegründet. Sie wird die Plattform entwickeln und betreiben.

„Startup Spirit meets Power“

Der technische Rahmen von SmartBusinessPlan stellt ein Herzstück für die neue Plattform dar. Jan Evers blickt zurück auf die Entstehungsgeschichte des Vorhabens: „2013 haben wir mit vielen engagierten Gründungsförderern Trends und neue Strategien in der Gründungsförderung diskutiert. Mit SmartBusinessPlan haben wir daraufhin das Thema Businessplan modernisiert, einfacher und sicherer gemacht. Unsere Lösung gilt als einer der besten Businessplaner in Europa. Jetzt setzen wir viel von dem um, was noch fehlte: Digitale Tools und Standards werden auch die Ideenfindung, die Geschäftsmodellentwicklung und die Finanzierung vereinfachen. Wir freuen uns über die großartige Zusammenarbeit mit KfW und BMWi. „Startup Spirit meets Power“ ist hier wirklich eine passende Beschreibung.“

Aktuell entwickeln die Kooperationspartner die Fachkonzepte für die Module „Einstieg & Motivation“, „Ideenwerkstatt“ und „Geschäftsmodellentwicklung“ (Arbeitstitel). Die Module „Businessplan“ und „Förderung, Finanzierung & Angebotseinholung“ folgen. Die Gründungsplattform soll dann ab Sommer in einem agilen, nutzerzentrierten Prozess technisch umgesetzt werden.

Parallel finden die Kooperationsgespräche mit wichtigen Partnern der Gründungsförderwelt in Deutschland statt. Und nicht zuletzt befindet sich der Name des neuen Angebots in der Endabstimmung. Hier ist die Herausforderung, den frischen Geist und das moderne, serviceorientierte Angebot des Plattformansatzes angemessen attraktiv zu transportieren.

Im März 2018 soll die Plattform an den Start gehen. Wir werden an dieser Stelle über die Entwicklung berichten.

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