Aufbruch: Deutschland erhält eine moderne Gründerplattform (3. UPDATE)

Im März 2017 fiel der Startschuss zu einem bahnbrechenden Projekt für die Gründungsförderung in Deutschland: Auf Initiative von BMWi und KfW baut evers & jung mit seinem Softwarepartner individee seitdem die Gründerplattform auf. Analog zu SmartBusinessPlan ist sie cloudbasiert, wird also per Webbrowser bedient. Allerdings bildet die Gründerplattform von der Ideenphase bis zur Finanzierungsanfrage den Gesamtprozess von Gründungen aller Art ab.

„Alle Beteiligten glauben daran, dass die Gründungsförderung durch konsistente digitale Ansätze in eine neue Ära eintreten kann“, erläutert Dr. Jan Evers das Projekt. „Gemeinsam haben wir daher die Gründerplattform so konzipiert, dass sie Gründungswilligen erstmalig und in hoher fachlicher Qualität einen durchgängigen digitalen Prozess über die gesamte Gründung hinweg bietet.“

Projektteam Gründerplattform 2017 http://businesspilot.deEigens zur Umsetzung haben evers & jung und individee die BusinessPilot GmbH gegründet. Sie entwickelt die Plattform und wird sie betreiben.

Gründerplattform: „Startup Spirit meets Power“

Der technische Rahmen von SmartBusinessPlan stellt ein Herzstück für die Gründerplattform dar. Jan Evers blickt zurück auf die Entstehungsgeschichte des Vorhabens: „2013 haben wir mit vielen engagierten Gründungsförderern Trends und neue Strategien in der Gründungsförderung diskutiert. Mit SmartBusinessPlan haben wir daraufhin das Thema Businessplan modernisiert, einfacher und sicherer gemacht. Unsere Lösung gilt als einer der besten Businessplaner in Europa. Jetzt setzen wir viel von dem um, was noch fehlte: Digitale Tools und Standards werden auch die Ideenfindung, die Geschäftsmodellentwicklung und die Finanzierung vereinfachen. Wir freuen uns über die großartige Zusammenarbeit mit KfW und BMWi. ‚Startup Spirit meets Power‘ ist hier wirklich eine passende Beschreibung.“

Konzeptarbeit Gründerplattform 2 http://businesspilot.deBis September entwickelten die Kooperationspartner in einem agilen, nutzerzentrierten Prozess die Fachkonzepte für die Module „Einstieg & Motivation“, „Ideenwerkstatt“, „Geschäftsmodellentwicklung“,  „Businessplan“ und „Finanzierung & Förderung“. Danach ging es in die  Programmierung – immer begleitet durch Usability-Tests mit Gründern, sei es im Labor oder auf Veranstaltungen wie unserem BetaCamp (17.-19.11.) in Hamburg.

In der breiteren Öffentlichkeit haben wir die Plattformentwicklung erstmals in Berlin auf der deGUT (13.10.2017) sowie beim Entrepreneurship Summit (21./22.10.2017) präsentiert und verprobt. Parallel fanden Kooperationsgespräche mit wichtigen Partnern der Gründungsförderwelt in Deutschland statt.

Seit Januar ist die Plattform für alle Gründungspartner der Stakeholdergruppen (Kreditinstitute, Kammern, Förderbanken) offen, im März wird sie startbereit sein für die Öffentlichkeit.

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(3. UPDATE 9.2.2018: aktueller Entwicklungsstand)

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