Startschuss von Minister Altmaier: Deutschland hat eine moderne Gründerplattform (6. UPDATE)

Am Montag, den 16. April 2018, war es soweit: Als Teil der neuen Gründungsoffensive haben Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, der Vorstandsvorsitzende der KfW, Dr. Günther Bräunig, und KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster den offiziellen Startschuss für die Gründerplattform gegeben (siehe auch die Pressemeldung hierzu).

Für evers & jung ging damit ein Jahr aufregender Entwicklungszeit zu Ende, eine noch spannendere Phase beginnt.

Im März 2017 fiel der Startschuss zu diesem bahnbrechenden Projekt für die Gründungsförderung in Deutschland. Auf Initiative von BMWi und KfW baut evers & jung mit seinem Softwarepartner individee seitdem die Gründerplattform auf. Sie bildet erstmals von der Ideenphase bis zur Finanzierungsanfrage den Gesamtprozess von Gründungen aller Art ab. Analog zu unserem SmartBusinessPlan ist sie cloudbasiert, wird also per Webbrowser bedient.

Startevent von Gründerplattform.de, von links: Peter Altmaier (Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Dr. Günther Bräunig (Vorstandsvorsitzender der KfW), fotografiert am 16. April 2018 im Haus Ungarn in Berlin-Mitte, Bildnachweis: KfW / Thorsten Futh

Startevent von Gründerplattform.de, von links: Peter Altmaier (Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Dr. Günther Bräunig (Vorstandsvorsitzender der KfW), fotografiert am 16. April 2018 im Haus Ungarn in Berlin-Mitte Bildnachweis: KfW/Thorsten Futh

Angesichts der seit Jahren unbefriedigenden Entwicklung der Gründerzahlen in Deutschland (hier die Ergebnisse des aktuellen KfW Gründungsmonitors) kommt die Gründerplattform zum richtigen Zeitpunkt.

„Alle Beteiligten glauben daran, dass die Gründungsförderung durch schlüssige digitale Ansätze in eine neue Ära eintreten kann“, erläutert Dr. Jan Evers das Projekt. „Gemeinsam haben wir daher die Gründerplattform so konzipiert, dass sie Gründungswilligen erstmalig und in hoher fachlicher Qualität einen durchgängigen digitalen Prozess über die gesamte Gründung hinweg bietet.“

Projektteam Gründerplattform 2017 http://businesspilot.deEigens zur Umsetzung haben evers & jung und individee die BusinessPilot GmbH gegründet. Sie entwickelt die Plattform und wird sie betreiben.

Gründerplattform: „Startup Spirit meets Power“

Der technische Rahmen von SmartBusinessPlan stellt ein Herzstück für die Gründerplattform dar. Jan Evers blickt zurück auf die Entstehungsgeschichte des Vorhabens: „2013 haben wir mit vielen engagierten Gründungsförderern Trends und neue Strategien in der Gründungsförderung diskutiert. Mit SmartBusinessPlan haben wir dann zunächst das Thema Businessplan modernisiert mit einer einfachen und sicheren Lösung. Sie gilt als einer der besten Businessplaner in Europa. Jetzt setzen wir viel von dem um, was noch fehlte: Digitale Tools und Standards werden auch die Ideenfindung, die Geschäftsmodellentwicklung und die Finanzierung vereinfachen. Wir freuen uns über die großartige Zusammenarbeit mit KfW und BMWi. ‚Startup Spirit meets Power‘ ist hier wirklich eine passende Beschreibung.“

Konzeptarbeit Gründerplattform 2 http://businesspilot.deBis in den Herbst 2017 hinein entwickelten die Kooperationspartner in einem agilen, nutzerzentrierten Prozess die Fachkonzepte für die Module „Inspiration“, „Idee“, „Geschäftsmodell“,  „Businessplan“ und „Finanzierung“. Danach ging es in die Programmierung – immer begleitet durch Usability-Tests mit Gründern, sei es im Labor oder auf Veranstaltungen wie unserem BetaCamp (17.-19.11.) in Hamburg.

In der Fachöffentlichkeit haben wir die Plattformentwicklung erstmals in Berlin auf der deGUT (13.10.2017) sowie beim Entrepreneurship Summit (21./22.10.2017) präsentiert und verprobt. Insgesamt fast 200 Testerinnen und Tester haben sich in der Entwicklungsphase mit der Plattform beschäftigt.

Parallel fanden Kooperationsgespräche mit wichtigen Partnern der Gründungsförderwelt in Deutschland statt. 35 Entwicklungspartner aus den fünf wichtigsten Gründungsfördergruppen waren unmittelbar in die Entwicklung eingebunden. Auch der „Self-Service-Bereich“ der Plattform, in dem die Gründungspartner ihre Unterstützung eigenständig einpflegen und aktuell halten, wurde somit kooperativ und eng am Nutzen entlang entwickelt. Über 30 Workshops fanden zu Einzelthemen statt.

Seit Januar stand die Plattform für alle Gründungspartner der Stakeholdergruppen (Kreditinstitute, Kammern, Förderbanken) offen, seit Mitte März auch allen anderen. Mittlerweile sind bereits über 150 Partner auf der Plattform präsent und halten Angebote für Gründerinnen und Gründer bereit. Der offizielle Startschuss wird hier für weitere Dynamik sorgen.

Wer auf dem Laufenden bleiben will, abonniert einfach den Newsletter der Gründerplattform.

(6. UPDATE 17.4.2018: Start ergänzt, kleinere Aktualisierungen)

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