BG Start!

Die Situation
Existenzgründer: Pleiten, Pech und kein Plan
Um das Jahr 2000 herum beginnen sich bei der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) Ausfälle im Existenzgründungsgeschäft zu häufen. Dafür werden nicht nur konjunkturelle Faktoren verantwortlich gemacht, sondern auch immer wiederkehrende Managementfehler der Gründer: fehlender Überblick über die betriebswirtschaftlichen Zahlen, unzureichende kaufmännische Steuerung und Mängel im Vertrieb.
Die BG sucht Rat bei EVERS & JUNG, um einen Weg zu finden, Insolvenzen bei den von ihnen finanzierten Gründern zu vermeiden.
Die Herausforderung
Wie kommt zusammen, was zusammen gehört?
Schon bald entsteht die Idee, die Finanzierung von Gründungsvorhaben mit Beratung zu verknüpfen. Gründer und Kleinunternehmer jedoch sind kaum bereit, in Beratung zu investieren, auch wenn sich bereits deutlich Probleme abzeichnen. Meist sind noch nicht einmal Zahlen vorhanden, an denen eine Beratung ansetzen könnte.
Entsprechend unattraktiv ist das Segment für Unternehmensberater: hohen Akquisitionskosten stehen ein erheblicher Aufwand für die Kommunikation und die Ermittlung der grundlegenden Kennzahlen sowie ein hohes Inkassorisiko gegenüber.
Wie also bringt man diese beiden Gruppen zur Zusammenarbeit?