Produktinformationsblätter: Jetzt ist die Branche am Zug

Im März hat Verbraucherministerin Ilse Aigner die PIB-Evaluation von evers & jung und YouGov freigegeben und die Branche zu einem Runden Tisch nach Berlin geladen. Seitdem ist klar: Die Studie gibt klare Hinweise, wie man PIBs so gestaltet, dass sie funktionieren. Gleichzeitig will das Ministerium nicht mehr an der Regulierungsschraube drehen, wenn es sich vermeiden lässt.

Das ist das Signal an die Branche: Ihr seid am Zug. Entsprechend kam es beim Runden Tisch zu ersten Vereinbarungen - konkret soll es eine Art "Duden-Redaktion" geben, damit in den PIBs zumindest der Wirrwarr an Begriffen verschwindet.

Zeigen muss sich aber erst, ob die Branche die Chancen erkennt, die kompakte Produktinformationen für den  Beratungsprozess haben. In den Expertengesprächen zur Studie ließ sich heraus hören, dass viele Banken insgeheim froh wären, wenn ihre Mitarbeiter durch PIBs die Produkte besser erklären könnten.

Erste Institute fragen bereits an, auf Basis der breiten Empirie aus der Studie - immerhin haben evers & jung und YouGov bevölkerungsrepräsentativ 2.000 Personen befragt, welche Ausgestaltungsvarianten sie verstehen und welche nicht - ihre aktuellen Produktblätter zu prüfen. Das weist in die richtige Richtung.

Anfragen für solche Workshops jederzeit gern an Marco Habschick.

Die Studie steht auf der BMELV-Website zum kostenfreien Download bereit.

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Marco Habschick

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