DIA-Studie von evers & jung: Was Deutschland in der Altersvorsorgeförderung lernen kann
Mehr als eine Milliarde Euro Fördergelder fließen jährlich in rund 15 Millionen Riester-Verträge. Dennoch wird nach zehn Jahren nur rund jeder dritte Förderberechtigte erreicht. In anderen Ländern werden auch nicht-finanzielle Förderansätze praktiziert, die deutlich erfolgreicher sind. „Finanzielle Anreize reichen offensichtlich nicht aus, eine Modernisierung der Riester-Förderung ist notwendig“, konstatiert die Untersuchung von evers & jung im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Um die Teilnahmequote an der Riester-Rente zu steigern, empfehlen die Autoren Elena Lausberg, Sascha Behnk und Marco Habschick zusätzliche verhaltensbasierte Anreizmechanismen, die im Ausland erfolgreich im Einsatz sind.
Die Studie zeigt drei Fallbeispiele auf: Das "KiwiSaver-Programm" in Neuseeland, die integrierte Renteninformation über alle Säulen hinweg in Schweden sowie die kompakten Schulungen am Arbeitsplatz im Rahmen des britischen "Make the most of your money"-Programms.
Die Studie ist im Buchshop des DIA direkt zu beziehen.
