"Die Bank": E&J-Analyse des alten und neuen Social Banking
In der August-Ausgabe der Zeitschrift "Die Bank" untersuchen Mirko Bendig, Marco Habschick und Dr. Jan Evers in der Titelgeschichte "Der neue Kosmos"das Aufgreifen des "Social Banking"-Begriffs durch aktuelle Web 2.0-Angebote wie smava oder fidor.
Noch in den 90er Jahren wurde das "sozial" im Social Banking als moralisches Ziel definiert. Die neuen Plattformen setzen auf das Soziale eher in den Methoden. Sie sind Interessengemeinschaft und Netzwerk zugleich. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der alten und neuen Kultur und viele Mischformen:
1. individuelle, pragmatische und selbstorganisierte Herangehensweise
2. zielgruppenspezifische Modelle
3. hohe Transparenz über Leistungen und Gegenleistungen
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Dynamik auch auf die klassische Finanzbranche überschlägt, denn seit der Finanzkrise werden die Banken verstärkt zur gesellschaftlichen Verantwortung gerufen. Die Identifizierung einer neuen Kundenphilosophie hin zu mehr Transparenz einerseits und die Etablierung neuer Bankfunktionen über soziale Netzwerke andererseits wären eine in jedem Fall eine konsequente Weiterentwicklung des Finanzsystems.
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