Leitmodell zur Optimierung der formalen Existenzgründungsverfahren- BMWi veröffentlicht E&J-Studie
Mit der Studie „Leitmodell zur Optimierung der formalen Existenzgründungsverfahren in Deutschland“ hat EVERS & JUNG im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Ansatz erarbeitet, mit dem die Abwicklung der administrativen Prozesse von Gründungen deutlich vereinfacht und beschleunigt werden können. Dies hilft Gründern und Verwaltung.
Im Zentrum des erarbeiteten Leitmodells stehen ein optimierter Datensatz (226 statt 1.400 vom Gründer anzugebende Daten) und so genannte Service Punkte, in denen Gründern eine geeignete technische und organisatorische Infrastruktur zur Eingabe und Einreichung aller Daten zur Verfügung gestellt wird. Speziell geschulte Berater unterstützen die Gründer in den Service Punkten bei der Eingabe ihrer Daten. Zur Steigerung der Datenqualität überprüfen / verifizieren diese Berater die Gründerdaten, bevor sie auf elektronischem Wege an die verfahrensabwickelnden Institutionen weitergeleitet werden.
Adressaten der Studie sind Institutionen, die mit den relevanten Verfahren befasst sind oder sich um die Unterstützung von Existenzgründer kümmern. Kammern, Gewerbeämter und Wirtschaftsförderer finden darin genauso hilfreich Anregungen wie Akteure, die mit der Einrichtung des Einheitlichen Ansprechpartners (EAP) nach der EU-Dienstleistungsrichtlinie befasst sind.
Pressemitteilung des BMWi (mit Download-Möglichkeit der Studie) « zur Übersicht