Gründungswerkstatt Hamburg: Zum Einjährigen eine Preis-Nominierung

Vor genau einem Jahr fiel der Startschuss zu einem richtungweisenden Projekt für Existenzgründer/innen: Beim Gründertag 2006 wurde die „Gründungswerkstatt Hamburg“ (GWH) für die Öffentlichkeit freigegeben. Sofort entwickelte sich dieses innovative Portal der Handelskammer (siehe www.gruendungswerkstatt.hk24.de) zu einem festen Anlaufpunkt beim Thema Existenzgründung.

„Über 1.600 Gründer entwickeln derzeit ihre Gründung mit der GWH“, zieht Jürgen Mehnert Bilanz. Er und seine Kolleg/innen aus der Gründungsberatung der Handelskammer stehen diesen Gründern als Online-Tutoren per E-Mail oder Telefon zur Seite, wenn gewünscht. Neben einem gut strukturierten Businessplan, der auch von den anderen Gründungsförderern und allen Kreditinstituten in Hamburg akzeptiert wird, können GWH-Nutzer auch ein Stärken-Schwächen-Profil erstellen, ihr Wissen testen oder kleine praxisnahe Lerneinheiten durchlaufen – z.B. zum Thema Kundengewinnung.

Das Hamburger Pilotprojekt, das mit Förderung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit sowie des Europäischen Sozialfonds entwickelt wurde, erzeugt sogar bundesweit Aufmerksamkeit. Erste Kammern aus anderen Regionen signalisieren Interesse, die vom Hamburger Forschungs- und Beratungsunternehmen EVERS & JUNG entwickelte Plattform  einzusetzen. Und auch die E-Learning-Fachwelt verfolgt die Entwicklung mit Interesse: Die GWH wurde bei der Fachmesse „Learntec“ jüngst für den „D-ELINA“-Innovationspreis nominiert – ein schönes Geburtstagsgeschenk.

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